Kultur
Es gibt ihn wieder — Der Original Walkjanker
Erschienen im Gwandhaus Journal, Ausgabe 21, Herbst 2015. Editorial: Mag. Gerhard Gössl.
Liebe Leserin, geschätzter Leser.
Es gibt ihn wieder
Kernig, kompakt und unverwüstlich.
Das universelle Naturprodukt aus der Schafwolle unserer Heimat.
500 Jahre Walkjanker
Schon vor 500 Jahren wurde die Walkjoppe als Weste für die Jagd bei Hofe eingeführt, danach wurde sie von Bergbauern und Holzknechten bei der Arbeit getragen.
Ab den 1960er Jahren avancierte der Walkjanker in kräftigen Farben mit dem charakteristischen schwarzen Rand und doppelten Silberknöpfen zum Klassiker.
Alle haben ihn getragen. Vater, Mutter, Kinder und auch der Opa. Sogar beim Skifahren machte er eine gute Figur.
„The Sound of Music" und David Niven
Nicht zuletzt durch „The Sound of Music" wurde der Walker auch international populär.
Selbst Hollywood-Stars wie David Niven trugen ihn mit Begeisterung.
Die Tiroler Walkindustrie
In Tirol entstand eine eigene Walkindustrie, die den Walkjanker in allerlei moderneren Ausprägungen in die ganze Welt lieferte.
Das Original ist interessanterweise in Vergessenheit geraten.
Wachgeküsst
Jetzt wurde der Berg-und-Tal-Klassiker wiederentdeckt, der Original Walkjanker wachgeküsst.
Ich wünsche Ihnen beim Lesen schöne Erinnerungen an die glücklichen Tage der Kindheit.
Ihr Mag. Gerhard Gössl
Inhalt direkt aus dem Gwandhaus Journal, Ausgabe 21 (Herbst 2015), übernommen. Das vollständige Heft als PDF finden Sie im Journal-Archiv.


















